Ein BernARTiner namens Beethoven

Er ist einer von Hundert, aber er ist besonders: Der BernARTiner vom Kursaal Bern heisst Beethoven. Wer ihn sieht, weiss auch warum: Bunt, mit Noten und einer Trompete auf dem Kopf. Musikkenner werden auch Takte von Beethovens „Ode an die Freude“ finden können.

Aber das ist dem bekannten Bilder-Erfinder Oskar Weiss , auch Autor und Illustrator vieler beliebter Bücher, nicht das Wichtigste. Er hat Beethoven bemalt. „Die Idee einer Sache muss passen. Und Beethoven passt zum Kursaal Bern, auch weil die Konzerte vom Kulturcasino Bern ja jetzt hier in der Arena zu hören sein werden“, erklärt er.

Als Oskar Weiss den BernARTiner zum ersten Mal sieht, ist der hellgrau mit einigen weissen unregelmässigen Flecken und ziemlich unscheinbar. Doch dann macht er sich an die Arbeit: Grundieren, Trocknen, Farbe auftragen, Noten zeichnen. Fast eine Woche ist er in seinem extra eingerichteten Atelier mit Blick auf die Stadt und die Berge beschäftigt.

Dabei erinnert er sich an seinen Vater, der lange Jahre Bühnenmeister im Kursaal Bern war. „Der Kursaal ist meine zweite Heimat gewesen.“   Ob der Festsaal zu Silvester umgestaltet wurde oder ein Rosenball auf dem Programm stand – der Vater von Oskar Weiss war für die Bühne verantwortlich und sein Sohn, wann immer möglich, dabei. Konzerte, Musik und Tanz gehören für Oskar Weiss zum Kursaal Bern. Und damit passt auch Beethoven  mit seinen fröhlichen Farben und Noten dazu.  

Noch steht BernARTiner Beethoven in der Lobby des Hotel Allegro. Am 21. Juni werden alle 100 BernARTiner an einer Vernissage auf dem Bundesplatz der Öffentlichkeit vorgestellt. Danach werden sie in der Stadt, aber auch bei Firmen und Institutionen  ausgestellt und später  für einen guten Zweck versteigert.

Ein BernARTiner namens Beethoven