„Meine Herkunft prägt meine Küche“

Nun ist er da, der neue Mann am Herd im Meridiano: Fabian Raffeiner. Der 30-jährige Südtiroler freut sich auf die neue Herausforderung. Kochen ist sein Beruf und zufriedene Gäste sind seine Belohnung.

Chef de Cuisine im Meridiano, was bedeutet das für Sie?
Das Meridiano ist eine neue Herausforderung für mich. Bei meinem ersten Besuch dort bin ich sehr positiv überrascht gewesen über die Ambiance im Meridiano. Ich habe mich dort sofort sehr wohl gefühlt und freue mich darauf, dort zu kochen und meine kulinarischen Akzente zu setzen.

Was dürfen die Gäste erwarten?
Ich möchte die Gäste mit neuen unverfälschten Geschmackserlebnissen überraschen. Ich bin natürlich von meiner Heimat Südtirol geprägt. Dort gibt es einerseits mediterrane Einflüsse mit Pasta, Risotto und Olivenöl, aber auch alpine Hausmannskost. Dies auf sehr hohem Niveau kombiniert ist die Grundlage für die kulinarischen Akzente, die ich setzen möchte.

Warum sind Sie Koch geworden?
Das stand nicht von Anfang an fest.  Meine Eltern haben einen Gastro-Betrieb, in dem ich schon als Junge mitgeholfen habe, auch in der Küche beim Kartoffelschälen. So bin ich zuerst einmal auf die Hotelfachschule gegangen und habe da gemerkt: Kochen ist das, was ich will.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Wenn die Gäste zufrieden sind, das ist das Beste. Wenn die Gäste sagen, dass sie etwas Neues und Wunderbares erlebt haben.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Das, was meine Mutter kocht. Sie kocht wunderbar und hat das von ihrer Mutter, meiner Grossmutter, gelernt. Gestern habe ich Südtiroler Speckknödel mit Randen und Kümmel bei ihr gegessen, sehr lecker. Meine Mutter hat sicher Einfluss auf meinen Stil, und ein paar Rezepte von meiner Grossmutter habe ich auch noch. Natürlich verändere ich das ein oder andere, aber meine Herkunft prägt meine Küche.

Worauf freuen Sie sich in Bern und im Meridiano?
Am meisten natürlich darauf, das zu machen, was mir Spass macht und das ist Kochen. Dabei freue ich mich, gemeinsam mit motivierten Leuten etwas zu erreichen.

„Meine Herkunft prägt meine Küche“